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| 17.01.2011 |
Landesindividualmeisterschaften der Damen und Herren in Sulingen - Matti belohnt sich nach starkem Turnier mit Platz 5! Am vergangenen Wochenende fanden in Sulingen (Kreis Diepholz) die Landesmeisterschaften für Damen und Herren statt. Mit Marcel und Matti konnten sich gleich 2 Spieler für dieses hochkarätig besetzte Turnier qualifizieren, was im Grunde schon als Erfolg zu werten ist. Diese Beiden konnten somit auch Doppel spielen, was sie im Verein auch praktizieren. Marcy bekam 2 starke Spieler in die Gruppe. Im ersten Spiel gegen Kösterelioglu verlor Marcy die engen Sätze und man hatte immer das Gefühl, dass eigentlich mehr drin ist. Leider war der Göttinger Regionalligaspieler in den entscheidenden Situationen konsequent und nutze seine Chancen, sodass Marcy mit 1-4 Sätzen verlor. Im 2ten Spiel gegen Mudroncek, der in der Landesliga bei SW Oldenburg spielt, musste unbedingt ein Sieg her. Marcy spielte solide und gewann am Ende verdient mit 4-2. Damit war noch ein Weiterkommen möglich, aber es musste gegen den starken Skulski gewonnen werden. Als Messwert für Skulskis Stärke: Nachdem er in der letzten Saison in der Verbandsliga Süd oben zu null gespielt hat, steht er nun erneut zu null dort! Es sollte also enorm schwer werden....Marcy versuchte alles, aber wieder gingen die knappen Sätze weg. Marcy:" Das war mein bestes Spiel heute." Dennoch reichte es gegen diesen Topmann nicht zu mehr und Marcy musste mit dem 3ten Platz in der Gruppe zufrieden sein. Hätte er in dieser Gruppe weiterkommen wollen, hätte vieles passen müssen. Fähig ist unsere Murle jedenfalls dazu. Mattis Gruppe war ebenfalls alles andere als leicht. Im ersten Spiel ging es vom Papier her gleich um eine Vorentscheidung um Platz 2. Gegen den jungen Abwehrer Giebenrath fand Matti schwer ins Spiel. Der erste Satz ging hauchdünn in der Verlängerung weg, doch dann steigerte sich Matti, der sehr gerne gegen Abwehr spielt, zunehmend. Letztendlich konnte Matti noch einen relativ sicheren 4-2-Sieg herausspielen und sich damit die Chance zum Weiterkommen erstmals erhalten. Im 2ten Spiel gegen Gruppenkopf Matthias sollte schwer werden. Matthias kehrte gerade von den Jugendweltmeisterschaften zurück, wo er für das deutsche Jugendteam im Einsatz war. Aktuell spielt dieser junge Spieler für TTS Borsum in der 2ten Bundesliga. Matti fand nach verlorenem ersten Durchgang immer besser ins Spiel und ging schnell mit 3-1 zur Verwunderung aller in Führung. Danach spielte Matthias wesentlich aggressiver und konnte zum 3-3 ausgleichen. Im letzten Satz entwickelte sich ein ganz enges Spiel und Matti konnte mit Glück und Können den enorm wichtigen 4-3 Sieg sichern. Das war ein ganz starkes Spiel! Im letzten Spiel gegen Hehemann sollte der Gruppensieg gesichert werden. Gegen den keineswegs schlechten Youngster konnte Matti jedoch nach solidem Spiel mit 4-0 gewinnen und fast sensationell den Gruppensieg feiern. Doch zum Feiern sollte nicht lange Zeit bleiben.... Denn es ging recht flott mit dem Achtelfinale weiter. Die Auslosung bescherte Matti einen alten Bekannten: Stefan Schreiber vom TK Berenbostel. Wenn man bedenkt, dass viele Topleute Gruppenzweiter wurden, so ist dieses Los sicherlich für Matti relativ fair, da Matti in der Liga sich zuletzt gegen Stefan durchsetzten konnte. Mit einem starken Beginn ging Matti schnell mit 3-0 in Führung. Dann ließen jedoch etwas Konzentration und Kraft nach und Matti musste fast in den 6ten Satz. Jedoch konnte er den 5ten Satz noch drehen mit großem Kampfgeist, sodass der umjubelte Viertefinaleinzug perfekt war! Mit diesem Erfolg war im Vorfeld nicht zu rechnen. Weiter ging es am Sonntag. Zuerst machten Matti und Marcel den Anfang im Doppel. Die Auslosung war gut, jedoch kann man auf diesem Niveau gegen jeden Gegner verlieren. So kam gleich in der ersten Runde gegen Iliadis/Ringleb das Aus nach schwachem Spiel von Matti und Marcel. Gerade für Marcel bitter, da das gesamte Turnier für ihn schnell beendet war. Dennoch stellte sich der Forellenfischer Marcy in den Dienst seines Vereinskollegen Matti und bereitete sich mit diesem auf sein anstehendes Viertefinale vor. Dafür Respekt und Anerkennung! Matti bekam es im Viertelfinale mit Richard Hoffmann zu tun, der in Celle in der 2ten Bundesliga aktiv ist. Matti konnte diesen zuletzt auf den Bezirksmeisterschaften im Finale bezwingen. Also auch dieses Los versprach viel Spannung. Hoffmann merkte man von Beginn an, dass er diesmal das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen würde und den Sieg umbedingt will. Der erste Satz ging somit deutlich an Hoffmann. Dann kam Matti sehr stark zurück ins Spiel lochte Vorhand um Vorhand ein. Nach einer schnellen 2-1 Führung für Matti eine Schlüsselszene. Im viertel Satz verspielte Matti Chancen, Satzbälle und hatte etwas Pech. So ging dieser Satz mit 18-16 verloren, sonst wäre es wohl eine Vorentscheidung gewesen. Den 5ten Satz dominierte Matti wieder mit extrem starken und cleveren Spiel, sodass er mit 3-2 führte. Dann spielte sich Dramatik pur ab: Matti bekam eine 10-7 Führung nicht nach Hause und kassierte bei 10-9 einen Kantenball! Insgesamt vergab er 6 Matchbälle und verlor diesen Satz in der Verlängerung extrem bitter. Im 7ten Satz spielte Hoffmann befreit auf und ließ Matti keine Chance, sodass Hoffmann das verloren geglaubte Spiel mit Glück und Geschick zu seinen Gunsten drehte. Marcel hatte in seiner Gruppe einen schweren Stand und musste letztendlich die Überlegenheit der Gegner anerkennen. Auch im Doppel mit Matti fanden die Beiden leider nicht ins Spiel. Dennoch stellen die Landesmeisterschaften für Marcel und Matti eine super Vorbereitung auf die anstehenden Punktspiele dar. Matti spielte ein sensationelles Turnier. Beeindruckend war, dass er jedes Spiel am Limit spielte und um Haaresbreite den Halbfinaleinzug perfekt gemacht hätte. Verdient wäre dieser auf jeden Fall gewesen, denn das Spiel gegen Hoffmann war klasse. Aber auch der 5te Platz ist als größter Erfolg für Matti zu werten. Würde es noch die Norddeutschen Meisterschaften geben, hätte Matti sich berechtigte Hoffnungen machen können. Schade eigentlich....diesmal musste man sich direkt für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren zu denen nur die beiden Finalisten reisen dürfen. Matti von Harten
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