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3. Herren: Mit vier Doppeln zum Auswärtssieg in Stade
Post SV Stade II - TSV Lunestedt III 7:9
Für einen Mittwochabend (und angesichts jüngst explodierender Spritpreise) ist Stade ganz schön weit weg. Aber was nimmt man nicht alles auf sich, wenn man dem Abstiegskonkurrenten Punkte klauen könnte. Nach der
6:9-Niederlage im Hinspiel hatten wir noch etwas gutzumachen. So machten wir uns ab
Wie gehabt wurde während der Fahrt an den Doppeln gefeilt. Wie unbegründet Lucas Pessimismus war ahnte zu dem Zeitpunkt niemand. "Wir haben heute aber auch absolut gar keine brauchbaren Doppel dabei." – "Und was schlussfolgerst du daraus?" – "Lass abschenken."
Wir traten ohne Loocki und Julia an und bei den Gastgebern fehlten Patrick Detjen und Ingo Waldvogel. Da die Personalprobleme beide Seiten gleichermaßen betrafen, verzichteten wir auf eine Verlegung.
Und wir starteten besser, als wir es uns erhofft hatten: In den drei Eingangsdoppeln (diese Formulierung werde ich vermissen, wenn wir nächstes Jahr 4er-Teams haben (mit einem Aufstieg könnten wir dem entgehen...)) verloren wir lediglich einen Satz. Mit dieser Führung ging es verheißungsvoll in die Einzel, doch es wurde deutlich schwieriger, so dass unsere Führung zwischenzeitlich futsch war.
Thorben konnte oben einen Punkt gegen Sören Gerloff beisteuern. Tiger hielt sich als einziger unbeschadet und gewann beide Einzel. Luca und ich haben uns gegen das gegnerische
Luca, Rü und ich haben dabei leider alle eine 2:0-Satzführung verspielt. Demzufolge sahen wir in der Fünfsatzbilanz (1:4) auch nicht so gut aus.
Wer mitgezählt hat, wird gemerkt haben, dass wir nach den Punkten aus drei Doppeln und fünf Einzeln noch nicht gewonnen hatten. Unser neu formiertes Spitzendoppel tütete aber am Ende des Abends das vierte Doppel und damit den 9:7-Auswärtssieg ein. Das schiebt uns nun an Stade vorbei auf den sechsten Tabellenplatz.
Bei der anschließenden Spielanalyse bei Bier, Bockwurst und Salat war allen klar, dass die Doppel an diesem Tag das Zünglein an der Waage waren. Geralt Schmidt fasste es treffend zusammen: "Mit den Doppeln fing es an und mit dem Doppel hörte es auf." Und auch Loocki erkannte das: "Ich glaube die Dritte ist mit guten Doppeln ausgestattet. Bomben Mannschaftsleistung!" Die Fernanalyse von Jonny Langkowski kam zu einem ähnlichen Ergebnis: "4:0 Doppel kann sich sehen lassen im Abstiegskampf."
Weiter geht's am Freitag den 13. auswärts gegen den derzeitigen Tabellenführer Aumund-Vegesack. Hoffentlich ist Lucas Rücken bis dahin wieder fit. Da seine Dusche in Stade nach dem Drücken stets nur drei Sekunden Wasser gab, musste er durchgehend mit dem Rücken drücken.
Arne